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Reitunterricht

Englische Reitweise

Weißes Pferd

Immer mehr Menschen begeistern sich fürs Reiten. Nicht nur pferdeverrückte Mädchen schwärmen für Ponys und Pferde. Auch viele Erwachsene nutzen heute die Chance, ihren Jugendtraum nachzuholen und reiten zu lernen. Dabei steht oft weniger der sportliche Ehrgeiz im Vordergrund als vielmehr der Wunsch, in die faszinierende Welt der schönen Vierbeiner einzusteigen und gemeinsam mit ihnen die Natur zu erkunden.

Das Angebot an Reitkursen für Kinder und Erwachsene, Anfänger und Fortgeschrittene ist ebenso vielfältig wie die unterschiedlichen Reitstile, die oft auch die Wahl der Pferderasse beeinflussen. Ob englisch, Western oder klassisch-barock, Freizeit-, Dressur- oder Springreiten – jeder Reiter sollte den Stil wählen, der am besten zu ihm passt.

Bisher ist die englische Reitweise (auch Englischreiten, FN-Reitweise oder klassische Reitweise) die in deutschen Reitställen am meisten verbreitete. Sie hat ihren Ursprung im Militärreiten. Kennzeichnend sind ein dauernder Zügelkontakt zum Pferdemaul und stetig treibende Hilfen. Englisch geritten wird im Turniersport in der Dressur, beim Springen oder der Vielseitigkeit.

Westernreiten

Das Westernreiten erfreut sich in Deutschland großer Beliebtheit. Es entwickelte sich aus der Reitweise der Cowboys in den USA und der Vaqueros in Südamerika. Dabei handelt es sich um eine Arbeitsreitweise, die für den Reiter bequem und sicher sein soll. Die einfachen und klaren Hilfen werden nur eingesetzt, wenn das Pferd sein Verhalten ändern soll.

Klassische Reitkunst

Die Klassische Reitkunst erlebt zurzeit eine Renaissance. Ihr Gedankengut wird beispielsweise an der Spanischen Hofreitschule in Wien gepflegt. Die klassisch-barocke Reitweise ist etwas für Liebhaber, die Freude an der Ausbildung von Pferd und Reiter haben. Sie erfordert Wissen, Geduld und Ausdauer. Bis ein Pferd die Hohe Schule beherrscht, vergehen in der Ausbildung viele Jahre.

Reiten auf Island-Pferden

Das Islandpferd (auch Island-Pony) ist eine vielseitige und robuste Pferderasse, die dank ihres kräftigen Körperbaus auch von Erwachsenen geritten werden kann. Aufgrund ihres ausgeglichenen Charakters sind Isländer auch ideale Kinderpferde. Islandpferde gehören zu den Gangpferden, das bedeutet, dass die meisten neben Schritt, Trab und Galopp zusätzlich die Gangarten Tölt und/oder Pass beherrschen. Die Island-Pferde-Szene wird in Deutschland immer größer.

Reitunterricht /  Einzelunterricht

Empfehlenswert ist es, zunächst einmal die Grundlagen im Einzelunterricht zu erlernen. Die meisten blutigen Anfänger werden zunächst einmal an die Longe genommen, um ein Gefühl für die Bewegung des Pferdes zu bekommen. Einzelunterricht ist natürlich etwas teurer als der Unterricht in der Gruppe, die Fortschritte stellen sich allerdings auch schneller ein. Vor allem Erwachsene, die einen zügigen Einstieg in das Reiten schaffen möchten, sind mit Einzelstunden gut beraten. Der Reitlehrer kann sich voll und ganz auf seinen Schüler konzentrieren.
Nicht nur Anfänger, auch fortgeschrittene Reiter wählen häufig den intensiven Einzelunterricht, um ihr Können weiter zu vervollkommnen.

Reitunterricht in Kleingruppen

Wer die ersten Grundlagen beherrscht, kann zum Unterricht in eine Kleingruppe wechseln. In einer Gruppe von zwei bis drei Schülern hat der Reitlehrer nach wie vor die Möglichkeit, individuell auf jeden Schüler einzugehen. Die Schüler haben aber auch Gelegenheit zum selbständigen Üben und können Tipps und Hilfen des Reitlehrers umsetzen. Um eine Über- oder Unterforderung zu vermeiden, sollten die Gruppen halbwegs homogen und nach dem Kenntnisstand der Teilnehmer zusammengestellt sein

Reitunterricht / Gruppenunterricht

Vor allem Kinder lernen das Reiten häufig in größeren Gruppen. Bei sechs bis acht Reitschülern kann der Lehrer nur bedingt auf die einzelnen Schüler eingehen. Beim Reiten in der Abteilung ist es nicht immer einfach zu überprüfen, ob die Hilfen wirklich beim Pferd ankommen, oder es nur seinem Herdentrieb folgt und hinter dem vorlaufenden Pferd „hertrottet“.

Andererseits macht das Lernen in der Gruppe Spaß und ist für viele ein Ansporn. Zudem ist Unterricht kostengünstiger. Wer nicht über unbegrenzte Mittel verfügt, kann so regelmäßige Stunden nehmen. Gruppenunterricht findet in Hallen, auf Außenplätzen und je nach Fähigkeit der Reitgruppe auch im Gelände statt. Auch beim Gruppenunterricht sollte der Leistungsstand der einzelnen Teilnehmer in etwa gleich sein.

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