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So radelt man heute - gute Gründe für das Pedelec

E-Mobilität ist auf dem Vormarsch und mit ihr: das Pedelec. Nie zuvor war radeln so bequem. Ob bei der Trekking-Tour, auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen - das Pedelec ist der passende Fahruntersatz. Denn der Drahtesel mit Tretunterstützung bietet zahlreiche Vorteile, die über bloßen Komfort hinausreichen. 

 

Das Pedelec ist auf dem Vormarsch. Foto: Pixabay.com /fbenedictDas Pedelec ist auf dem Vormarsch. Foto: Pixabay.com /fbenedict

Radeln war noch nie so leicht

Mehr als die Hälfte der Deutschen pendelt für die Arbeit vom Wohnort in eine andere Gemeinde - häufig mit dem Auto. Die Alternative, das Fahrrad, fällt spätestens mit Witterungsbedingungen wie Schnee oder Regen sprichwörtlich ins Wasser. Das Unfallrisiko ist hoch und wer fährt schon gerne durch strömenden Regen, um bis auf das Unterhemd durchnässt im Büro anzukommen? Selbst bei Schönwetter stellt sich das Problem: Wer in die Pedale tritt, kommt ins Schwitzen.

Doch dank der Tretunterstützung ist das Radeln mit dem Pedelec besonders komfortabel. Radler mit E-Motor-Hilfe treten gegen einen geringeren Widerstand an und kommen daher weniger ins Schwitzen. Dieser Vorzug macht sich nicht nur in der warmen Jahreszeit bemerkbar, sondern erhöht auch den Komfort bei niedrigen Temperaturen. 

Was vor allem in den Übergangsjahreszeiten krankmacht, sind mäßige Temperaturen, bei denen wir entweder zu viel oder zu wenig anhaben und so schwitzen oder frieren. Die gleichbleibend geringe Anstrengung auf dem Pedelec beugt solchen Extremen und durchnässter Kleidung vor. Mit der passenden Outdoor-Bekleidung sind Sie zudem für Wind und Wetter gerüstet. Profilreifen sorgen für die nötige Traktion.

 

Auf ein Pedelec umsteigen - der Umwelt zuliebe

Ein Pedelec ist ähnlich umweltfreundlich wie ein herkömmliches Fahrrad. Durch das Aufladen des Akkus entsteht eine indirekte CO2-Emission von etwa sechs Gramm Kohlenstoffdioxid pro Kilometer. Wird für das Aufladen Ökostrom verwendet, gilt das Pedelec sogar als CO2-neutral. Im Vergleich schlägt ein Kleinwagen, der fossile Brennstoffe für den Antrieb nutzt, mit mindestens hundert Gramm ausgestoßenem Kohlenstoffdioxid zu Buche. Ein Pedelec ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch leiser als ein Auto. Auf ein Pedelec umsteigen hat also mehrere positive Nebeneffekte.

Regelmäßige Bewegung ist gesund

Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt wöchentlich zweieinhalb Stunden Bewegung bei mittlerer Intensität als persönlichen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge. Denn Bewegung, insbesondere an der frischen Luft, tut dem Körper gut. Wer regelmäßig Sport macht, hält den Kreislauf auf Trab, regt die Durchblutung an, verbessert die Kondition und sorgt nebenbei für gute Laune. Denn was zunächst einmal anstrengend ist, wird vom Körper belohnt. 

Endorphine und Morphine sind für die schmerzlindernde und stimmungsaufhellende Wirkung beim Sport verantwortlich. Ohne sich beim Sport zu überanstrengen, zaubern Sie sich ein Lächeln ins Gesicht, wenn Sie für kurze Strecken das Pedelec nutzen. Die Radfahrer entscheiden selbst, wann und wie viel elektrische Unterstützung sie in Anspruch nehmen möchten.


Mit dem Umstieg aufs Pedelec langfristig Geld sparen

Ein Pedelec ist teurer in der Anschaffung als ein herkömmliches Fahrrad, aber günstiger als ein Auto, insbesondere wenn man laufende Kosten dazurechnet. Eine Akkuladung kostet etwa fünfzehn Cent und reicht für ungefähr achtzig Kilometer. Demgegenüber steht das Auto, dessen Tankfüllung 65 Euro und mehr kosten kann, die eine Reichweite von ca. 800 bis 1.000 Kilometer bringt. Hinzu kommen Kosten für die Versicherung, die beim Pedelec komplett entfallen. Langfristig ist der Umstieg auf das Pedelec sogar günstiger als die Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln