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Das Kinderzimmer richtig einrichten

Ein Kinderzimmer muss vielen Ansprüchen gerecht werden. Es dient als Rückzugsort, Raum zum Spielen und ist der Platz zum Erledigen der Hausaufgaben. Damit sich die Kleinen in ihrem Zimmer zuhause fühlen, helfen ein einfaches Ordnungssystem, mitwachsende Möbel und eine altersgerechte Dekoration. Mit diesen Tipps und Ideen wird das Kinderzimmer zur Wohlfühloase. 

Beim Kinderzimmer sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Foto: Victoria_BorodinowaBeim Kinderzimmer sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Foto: Victoria_Borodinowa

Ein einfaches Ordnungssystem

In einem Kinderzimmer gibt es naturgemäß eine Unzahl an Gegenständen. Spielzeug, Schulsachen und Kleidung finden darin Platz und müssen oft täglich neu verstaut werden. Ein einfaches Ordnungssystem hilft beim Aufräumen und lässt den Raum strukturiert wirken. Farbige Boxen aus Kunststoff oder Holz eignen sich zum raschen Verstauen, verhindern ein langwieriges Einsortieren und schonen die Nerven von Eltern und Kindern. 

Mitwachsende Möbel

Mitwachsende Möbel sind eine ideale Lösung für jedes Kinderzimmer. So muss der Raum nicht alle paar Jahre neu eingerichtet werden und der Geldbeutel wird geschont. Mitwachsende Schreibtische, Betten und Stühle lassen sich mit ein paar einfachen Handgriffen verstellen und an die Größe des Kindes anpassen. Neben der Praktikabilität sind mitwachsende Möbel auch gut für die Umwelt und sparen Ressourcen. Das Kind fühlt sich über lange Zeit in seinem Zimmer zuhause und profitiert von den hochwertigen Materialien der haltbaren Einrichtung. 

Stoffe in angenehmen Farben

Vorhänge und Teppiche in angenehmen Farben machen das Zimmer gemütlich und verleihen ihm eine wohnliche Atmosphäre. Ein gewebter Teppich im Zentrum des Zimmers wärmt beim Spielen und wertet den Raum optisch auf. Viele Teppiche für Kinder sind richtige Spiellandschaften. Straßenzüge, Eisenbahnschienen oder Märchenwälder stehen zur Auswahl und fördern die Kreativität. 

Eine altersgerechte Dekoration

Kinder mögen es in ihrem Zuhause vielfältig und bunt. Ihre Vorlieben für bestimmte Figuren und Motive ändern sich aber mit den Jahren. Es ist daher ratsam, keine fixen Wandmalereien oder Tapeten in den Kinderzimmern anbringen zu lassen. Schließlich soll die Gestaltung des Raumes altersgerecht sein. Beispielsweise empfiehlt es sich, dem achtjährigen Sohn ein Ferrari Poster zu kaufen und anbringen zu lassen, die zwölfjährige Tochter freut sich über ein Bild mit Pferdemotiv und der Dreijährige ist von einer Wanduhr mit Comicfiguren begeistert. Natürlich sind jene Vorlieben nicht geschlechtergebunden und können dem Interesse des Kindes angepasst werden. 

Warmes und gemütliches Licht

Besonders kleinere Kinder haben im Dunklen häufig Angst. Die richtige Beleuchtung im Kinderzimmer kann dagegen helfen. Lichterketten mit hübschen Motiven sorgen für eine schwache Beleuchtung beim Einschlafen und sind stromsparend. Nachtlichter in lustigen Formen erhellen den finsteren Raum und dürfen direkt neben dem Bett angebracht werden. Generell sollte das Licht im Kinderzimmer warm sein und Gemütlichkeit verbreiten. Schulkinder und Jugendliche benötigen eine ausreichend starke Beleuchtung für den Schreibtisch und zum abendlichen Lesen. 

Den Platz richtig ausnutzen

Die meisten Kinderzimmer quellen vor Spielsachen, Büchern, Kleidungsstücken und Utensilien für den Schulbesuch über. Den vorhandenen Platz richtig auszunutzen ist daher oberste Priorität. Ein Hochbett schafft zusätzlichen Stauraum und fördert gleichzeitig die Kreativität der Kleinen. Mit ein wenig Fantasie und der richtigen Deko wird das Bett mit zweiter Etage zur Höhle für Forscher, zum Piratenschiff oder Klettergerüst. Ein Hochbett ist zudem eine ideale Lösung für Geschwisterkinder und eignet sich für kleine Übernachtungsgäste.