flohmarkt.ms Home Tipps Pflanzen, Teich Begrünung der eigenen vier Wände: Das Haus wird wohnlicher

Begrünung der eigenen vier Wände: Das Haus wird wohnlicher

Viele Menschen entscheiden sich laut der Grüngestalterin Isabelle Palmer, die aus ihrer Londoner Wohnung eine natürliche Oase machte, spontan zum Kauf von Zimmerpflanzen. Spontanität ist nicht das zentrale Problem, sondern der unüberlegte Kauf der einzelnen Pflanzen. Pflanzen sind wie Kinder: Sie benötigen viel Pflege und Aufmerksamkeit. Einige von ihnen besitzen sogar besondere Bedingungen, um ideal zu wachsen.

Jeder fängt Mal klein an

Pflanzen haben die Macht, Wohnräume natürlicher zu gestalten. Das haben Einrichtungsexperten längst erkannt. Verbraucher hingegen scheinen es häufig zu übertreiben. Sie wohnen in einem Jungle aus Pflanzen, deren Gesundheit unter falscher Pflege leidet. Der größte Fehler: Pflanzen zu viel oder zu wenig gießen. Dieser Fehler unterläuft Menschen, weil sie sich nicht ausreichend über Pflanzen informieren. Dabei stehen im Internet Informationen zur Pflege von Pflanzen zur Verfügung.

Ein weiteres Problem ist die Überschätzung der eigenen Fähigkeiten. Verbraucher sollten bei der Pflanzenzucht zunächst klein anfangen, um zu lernen, wie mit ihnen umzugehen ist. Für Anfänger sind Kakteen und Sukkulenten besonders geeignet, da sie anspruchslos sind.

Pflanzen wählen, die zum Wohnraum und den Menschen passen

Das am Anfang des Artikels angesprochene Problem der Spontanität führt letztendlich dazu, dass die Zimmerpflanzen selten zum Wohnraum und den Menschen passen. Hausbewohner müssen von Anfang an einige Dinge festlegen:

Sind sie beschäftigte Menschen oder haben sie Zeit, sich häufig um die Pflanzen zu kümmern?

Für beschäftigte Menschen kommen die pflegeleichten, anspruchslosen Varianten infrage. Wer Zeit hat, kann sich durchaus auch Zimmerpflanzen kaufen, die etwas mehr Pflege benötigen. Das gilt aber nur dann, wenn man eine gewisse Übung im Umgang mit ihnen hat.

Welchen Standort können sie den Pflanzen zur Verfügung stellen?

Viele Pflanzen werden ans Fenster gestellt, weil hier ausreichend Sonnenlicht zur Verfügung steht. Das ist ungünstig, denn die Glasscheibe erhöht die Intensität der Sonnenwärme. Zugluft ist ein weiteres Problem für Pflanzen. Sie gehören in die Nähe des Fensters, nicht aber direkt davor.

Bin ich bereit, meine Einrichtung und die Zimmerpflanzen zu kombinieren?

Zimmerpflanzen sind unter anderem eine Dekoration. Sie müssen zur Einrichtung passen, ohne fehl am Platz zu wirken. Verbraucher können dieses Szenario realisieren, indem sie sich zum Beispiel für eine Farbe des Pflanzentopfs entscheiden, die irgendwo in der Wohnung wiederzufinden ist. Die Farbe blühender Pflanzen kann in der Wandfarbe oder Sofakissen wiedergefunden werden.

In puncto Größe ist von großen Pflanzen abzuraten. Sie ziehen alle Blicke auf sich und benötigen entsprechend viel Platz - in einer Ecke zum Beispiel. Nur in wenigen Wohnungen ist Platz für eine solche Pflanze. Kleine Arten hingegen lassen sich leicht im Raum verteilen.

3 Gattungen, die den Wohnraum verschönern können

Zimmerpflanzen gibt es in den verschiedensten Formen, Größen und Farben. Welche das eigene Haus zieren soll, hängt von den persönlichen Vorlieben und Bedingungen zu Hause ab. Die nachfolgenden Gattungen sind beliebte Klassiker, die in vielen Haushalten zu finden sind.

  1. Orchidee: Sie gehört ganz klar zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Durch die jahrelange Züchtung ist sie inzwischen pflegeleichter denn je. Dennoch muss sie bestimmte Bedingungen vorfinden, um ideal zu wachsen. Sie mag zum Beispiel eine Zimmertemperatur von 20 bis 24 Grad Celsius (°C). Das Gießwasser sollte abgestanden und nicht zu kühl sein.
  2. Sukkulente: Wo Regen selten mit der Erde in Kontakt kommt, dort sind sie zu Hause, die sukkulenten Pflanzen. Sie speichern Wasser in ihren Wurzeln, Blättern und Stämmen. Dadurch überstehen sie lange Trockenzeiten. Ein weiterer Vorteil: sie benötigen nur wenig Pflege. Aus optischer Sicht sind die Sukkulenten eine echte Augenweide, die jedes Zimmer verschönern kann.
  3. Palme: Palmen sind das Synonym für die Tropen. Ihre grüne Farbe bringt sommerliche Stimmung ins Eigenheim. Die Auswahl an Palmen ist groß. Sie reicht von der großen Hanfpalme bis hin zur kleinen Bergpalme. Diese Gattung ist relativ anspruchsvoll. Sie mögen keine zu trockene Raumluft und müssen genau richtig gegossen werden.

Zimmerpflanzen im richtigen Handel erwerben

Viele Verbraucher kaufen ihre Zimmerpflanzen im Gartencenter. Die Auswahl ist hier relativ begrenzt. Interessantere Arten gibt es im Internet. Zahlreiche Pflanzenfans im ganzen Land beschäftigen sich mit der Zucht verschiedener Zimmerpflanzen, sodass das Angebot sehr diversifiziert ist. Praktisch ist auch die Lieferung direkt vor die Haustür, so wie sie bei den Pflanzen von FloraPrima erfolgt. Seriöse Online-Pflanzenhändler garantieren, dass die Pflanzen frisch sind und in einem guten Zustand ankommen.

Zimmerpflanzen beeinflussen die Gesundheit der Bewohner

Zimmerpflanzen sind mehr als nur Dekoration. Grazer Forscher haben in dem Magazin Frontiers in Microbiology eine Studie publiziert, der nach Zimmerpflanzen die Mikrobengemeinschaft in Innenräumen beeinflussen.

Kleinstlebewesen wie Bakterien, Pilze und Viren bevölkern den menschlichen Körper in einer unvorstellbaren Anzahl (mehrere Milliarden). Einige Mikroben sind für die menschliche Gesundheit von Bedeutung, andere machen krank. Bisher war nicht bewusst, wie Zimmerpflanzen diesen Bereich beeinflussen.

Nun haben Forscher der Med-Uni Graz und Technischen Universität Graz eine beliebte Zimmerpflanze untersucht, die Grünlilie (Chlorophytum comosum). Nachdem die Pflanze sechs Monate in einen Raum eingesperrt wurde, stieg die Diversität der Mikrobengemeinschaft im Raum. Interessanterweise nahm die Vielfalt an Pilzen, darunter auch Schimmelpilze, deutlich ab.

Pflanzen können folglich ein natürlicher Gegenspieler von für Menschen gefährlichen Mikroben darstellen und somit die Gesundheit von Hausbewohnern verbessern.