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Unterwäsche richtig waschen & selber nähen – Tipps und Tricks
 

Unterwäsche gehört zwar zur täglichen Garderobe dazu, aber oft macht man sich viel weniger Gedanken über das, was darunter getragen wird, als über die äußere Kleidung. Dabei ist es grundlegend, dass uns unsere Unterwäsche gefällt und dass sie bequem sitzt, denn sonst fühlt sich der Rest auch nicht richtig an.


Unterwäsche macht uns selbstbewusster, selbst wenn sie niemand anderes sieht. Nachdem früher oft formlose Wäsche getragen wurde, könnten wir heute durch Menschen wie Beate Uhse von schöner und praktischer Unterwäsche profitieren, schreibt das Verbraucherportal Gutscheinsammler. Auch gibt es heute viele gute Nähanleitungen, durch die wir Wäsche sogar selbst nähen können. Zeit also, um sich mehr auf diese wesentlichen Kleidungsstücke zu konzentrieren. Hier sind ein paar Tipps und Tricks zum Thema Unterwäsche:


Unterwäsche richtig waschen
Viele Bräuche, die früher beim Waschen angewendet wurden, sind heute nicht mehr aktuell. Das liegt an verbesserten Waschmaschinen, aber auch hochwertigeren Waschmitteln und Textilien, die eine bestimmte Temperatur beim Waschen erfordern. Vor dem Waschen sollte zuerst auf dem Schildchen kontrolliert werden, bei welcher Temperatur das Kleidungsstück gewaschen werden soll. Danach helle und bunte Wäsche trennen. Ist ein Kleidungsstück nicht stark verschmutzt, kann es sogar bei einer niedrigeren Temperatur gewaschen werden als die, die auf dem Etikett angegeben ist. Unterwäsche wurde früher meist bei 60 Grad gewaschen, doch heute verlangen feinere Materialien, dass die Wäsche eine bestimmte geringere Temperatur nicht übersteigt.

Dabei sollte auch das richtige Waschmittel verwendet werden. Zum Beispiel sollte bunte Wäsche (und auch Unterwäsche) mit einem Colormittel gewaschen werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Weiße Wäsche wird hingegen mit Vollwaschmittel schön strahlend weiß.

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© Pixaby

Eine 90-Grad-Wäsche sollte ganz vermieden werden, schreibt NDR und erklärt, dass Waschenzyme in Waschmitteln bei einer Temperatur über 60 Grad nicht mehr wirksam sind.


Wasch-Tipp: BHs, die einen Bügel besitzen, sollten in einem separaten, verschlossenen Beutel oder Kopfkissenbezug gewaschen werden, damit sie die Waschmaschine nicht beschädigen, falls sich der Bügel während des Waschvorgangs löst.


Unterwäsche selber nähen
Auf Flohmarkt finden sich viele attraktive Textilien und manch einer bekommt dadurch Lust zu Nähen. Nähen kann man nicht nur Kleidungsstücke, die über der Wäsche getragen werden. Auch Unterwäsche kann selber hergestellt werden. Das ist in vielen Fällen einfacher als es klingt. Mit einer guten Nähmaschine und schönen Stoffresten und Accessoires gewappnet ist es möglich. Das macht viel mehr Freude als sie im Geschäft zu kaufen. So kann man genau das nähen, das man selber schon immer gerne tragen wollte. Stoff und Materialien findet man als separate Teile oder in Form von Second-Hand-Kleidung, die man weiterverarbeiten kann. Der Vorteil bei der Verarbeitung von Second-Hand-Kleidung ist, dass meist ein Etikett angebracht ist, das vorgibt, wie heiß der Stoff/das Material gewaschen werden kann. Ist das aber nicht vorhanden, kann eine Google-Suche leicht für Aufklärung sorgen. Übrigens kann Unterwäsche auch bedruckt werden. Das bieten viele Druckgeschäfte an, die man leicht im Internet finden kann.


Hier eine kurze Nähanleitung von DaWanda für einen Damenslip:
https://www.youtube.com/embed/i58Rb0QHZIs


Es gibt viele Möglichkeiten der Veredlung und Herstellung von Unterwäsche – sowohl für Damenslips als auch für Herrenunterwäsche und BHs. Besitzt man erst einmal die Wäsche, die einem gefällt und mit der man sich wohlfühlt, kann das richtige Waschen gelernt werden. Und keine Sorge. Nach einer Weile hat man den Dreh raus.